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Goldpreis weiter im Abwärtstrend

Preis für eine Feinunze Gold auf tiefstem Stand seit Juni 2020

 

Nachdem sich der Goldpreis bis Anfang Januar 2021 wieder etwas von seinem Zwischentief  Anfang Dezember 2020 erholt und am 06. Januar sein diesjähriges Hoch mit 1.950,15 USD (US-Dollar) erreicht hatte, befindet er sich stetig auf Talfahrt. Der am letzten Wochenende notierte Preis je Feinunze von 1.734,05 USD stellt dabei den niedrigsten Wert seit Juni 2020 dar.

Eine schnelle Erholung ist nach Meinung verschiedener Experten nicht zu erwarten, weshalb sich Goldanleger noch eine Weile, vermutlich mindestens bis zum Sommer, gedulden müssen. Nahezu alle Experten sind sich aber einig, dass sich der Goldpreis bis Ende des Jahres wieder in den Bereich zwischen 1800 USD und 2000 USD je Feinunze bewegen wird. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, den niedrigen Goldpreis zu nutzen um seine eigenen Goldbestände etwas aufzustocken.

Die Hauptgründe für den Abwärtstrend bzw. das niedrige Preisniveau sehen Analysten einerseits in der weiter fortlaufenden Erholung der globalen Wirtschaft, wodurch Gold als krisensichere Wertanlage immer weniger gefragt ist. Hinzu kommt noch, dass mit der Wahl von Joe Biden zum US-Präsidenten mehr politische Stabilität als unter Donald Trump erwartet wird, was sich sowohl positiv auf die internationale Diplomatie als auch die globalen Handelsbeziehungen auswirken sollte.

Andererseits ist ein allgemeiner Zinsanstieg zu beobachten, beispielsweise bei den zehnjährigen Staatsanleihen in den USA. Diese lagen im Sommer 2020, zu Zeiten des Goldallzeithochs, bei einer Verzinsung von gerade mal 0,5 %, wohingegen diese inzwischen auf fast 1,5 % angestiegen ist. Somit wird auch ein leichter Anstieg des US Dollarwerts erwartet, wodurch die Nachfrage nach Gold abnehmen wird, da dieses dann außerhalb der USA teurer wird.

Betrachtet man den allgemeinen Zinsanstieg allerdings genauer, stellt man fest, dass auch die Inflationserwartung deutlich zugenommen hat, was in Summe immer noch zu einem negativen Realzinsniveau führt. So rechnet die Bank of America bei den Staatsanleihen mit einem weiteren Anstieg der Verzinsung auf 1,75 % bis zum Ende des Jahres, aber gleichzeitig mit einer Realverzinsung von -0,55 % zu diesem Zeitpunkt.

Mitunter deshalb prognostizieren nahezu alle Experten eine mittel- bis langfristige Kurserholung des Goldpreises. Außerdem kann heute niemand genau sagen, wie sich bspw. die Pandemie oder auch die globalen Handelsbeziehungen weiter entwickeln bzw. zu welchen zeitverzögerten Auswirkungen es gegebenenfalls noch kommen wird. Falls die positive Entwicklung der Weltwirtschaft doch schleppender voranschreitet als erwartet, könnte sich die Nachfrage nach Gold deutlich schneller erhöhen als vermutet.

 

 

02.03.2021 - Tobias Dalacker - info@muenzkauf.de

 

 

 

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