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Inflation steigt auf Rekordwerte

Steigende Inflationsrate sorgt für Anstieg des Goldpreises.

 

Die vor kurzem veröffentlichte US-Inflationsrate hat mit 6,2% den höchsten Stand seit 30 Jahren erreicht. Der Verbraucherpreisindex stieg in den USA gegenüber dem Vormonat um 0,9%. Mit 4,6% stieg die Kerninflation so heftig wie letztmalig im Jahre 1991. Damit wurden die Schätzungen aller Experten und Ökonomen deutlich übertroffen.

Es ist der starke Anstieg an Kraftstoff- und Lebensmittelpreisen, der ursächlich dafür verantwortlich ist. Dieses enorme Preiswachstum sei vor allem darauf zurückzuführen, dass sich die Wirtschaft zwar nach der Corona-Störung erholt, die Nachfrage aber deutlich höher als das Angebot ist.

In Deutschland steigt die Inflation ebenfalls gnadenlos. Mit 4,5% Inflationsrate ist Deutschland nun Inflationsmeister innerhalb der Eurozone. Auch im Vergleich zur Entwicklung seit 1999 hat Deutschland einen höheren Kaufkraftverlust als Frankreich und wird sogar bald Italien eingeholt haben, welches in der Geschichte schon immer eine andere Inflationskultur hatte.

Es ist auch sehr klar zu erkennen, dass die aggressiven Bilanzausweitungen der Notenbanken für den starken Inflationsanstieg verantwortlich sind. Die Europäische Zentralbank heizt weiterhin die Inflation an, da die Bilanzsumme zuletzt um 16,6 Milliarden auf ein Rekordhoch von 8.382,7 Milliarden Euro gestiegen ist. Diese aufgeblähten Aktiva und Passiva der EZB entsprechen 80,5% des Bruttoinlandproduktes innerhalb der Eurozone.

Es ist absurd zu glauben, dass man durch Gelddrucken eine Inflation stoppen kann. Zuerst ließ man verlauten, dass die Inflation nur vorübergehend sei. Dann zog man zur Rechtfertigung die Lieferkettenprobleme hinzu. Und nun behaupten einige, dass die Inflation durch Erhöhung der Infrastrukturausgaben eingedämmt und umgekehrt werden könne.

Als Reaktion auf die Veröffentlichung der besorgniserregenden Inflationszahlen, ist der Goldpreis in den USA stark gestiegen. Der Höchstwert lag bei 1.868 US-Dollar. Die Unterbrechung des Abwärtstrends der letzten Monate ist ein Trost für die aufgewühlten Herzen der Edelmetallinvestoren. Obwohl das Ende der monatelangen Korrektur noch nicht hundertprozentig in Sicht ist, hat sich der Blick auf das Chart deutlich gebessert. Es ist wahrscheinlich, dass der Kurs in den nächsten Wochen auf bis zu 1.919 US-Dollar ansteigen könnte, wobei zwischenzeitliche „Rücksetzer“ auf das 1.800 US-Dollar Niveau zu erwarten sind.

 

 

 

30.11.2021 - Tobias Dalacker - info@muenzkauf.de

 

 

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