Unternehmensnachfolge wird zum Risiko für den Mittelstand

Immer mehr Unternehmer erreichen das Rentenalter. Neue Studien zeigen, warum fehlende Nachfolger, hohe Kaufpreise und Investitionsstau zur Gefahr werden.

Von Rina Teitscheid

Inhaltsverzeichnis

Hunderttausende mittelständische Unternehmen in Deutschland stehen vor einem Generationenwechsel. Doch immer häufiger fehlt jemand, der den Betrieb übernehmen möchte. Selbst wirtschaftlich tragfähige Unternehmen könnten deshalb in den kommenden Jahren verschwinden. Der im Oktober 2026 veröffentlichte Nachfolgemonitor zeigt, dass der Generationswechsel für Deutschlands Wirtschaft zu einer strukturellen Herausforderung geworden ist.

Wie groß das Problem ausfallen könnte, verdeutlicht eine Untersuchung der staatlichen Förderbank KfW. Danach erwägen rund 569.000 Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen, die bis Ende 2029 ihren Rückzug planen, eine Geschäftsaufgabe ohne Fortführung. Das entspricht rechnerisch etwa 114.000 geplanten Stilllegungen jährlich.

Dem stehen rund 545.000 Unternehmen gegenüber, deren Inhaber innerhalb desselben Zeitraums eine Nachfolgeregelung anstreben. Damit übersteigt die Zahl der geplanten Geschäftsaufgaben erstmals leicht die Zahl der angestrebten Unternehmensnachfolgen.

Entscheidend ist allerdings die Unterscheidung zwischen Absicht und tatsächlichem Ergebnis. Die KfW-Zahlen beschreiben Planungen auf Grundlage einer Unternehmensbefragung aus dem Frühjahr 2025, die im Januar 2026 veröffentlicht wurde. Sie sind keine Prognose tatsächlich eintretender Betriebsschließungen.

Die wirtschaftliche Tragweite bleibt dennoch erheblich. Denn mit einer Betriebsschließung können nicht nur Arbeitsplätze verloren gehen. Auch eingespielte Lieferketten, Kundenbeziehungen, fachliche Kompetenzen und regional wichtige Dienstleistungen stehen auf dem Spiel.

 

Neue Studien zeigen die Größenordnung der Nachfolgelücke

 

Älterer Unternehmer und junge Nachfolgerin besprechen die Übergabe eines mittelständischen Produktionsbetriebs

Das Problem beginnt mit der Altersstruktur der deutschen Unternehmerschaft. Laut KfW waren im Jahr 2025 bereits 57 Prozent der mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer mindestens 55 Jahre alt. Vor etwa 20 Jahren lag dieser Anteil noch bei 20 Prozent.

Mehr als zwei Millionen mittelständische Unternehmensinhaber gehören damit inzwischen zur älteren Altersgruppe. In zahlreichen Betrieben rückt die Entscheidung über die künftige Unternehmensführung näher.

Der am 13. Oktober 2026 vorgestellte Nachfolgemonitor liefert zusätzliche Einblicke in tatsächlich erfasste Unternehmensübergaben. An der Untersuchung sind unter anderem der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken, Creditreform und die FOM Hochschule beteiligt.

Das mittlere Alter der übergebenden Unternehmer liegt nach dieser Untersuchung inzwischen bei 64 Jahren. Gleichzeitig erreichte die Zahl der im Datensatz erfassten Unternehmensübergaben im Jahr 2024 einen historischen Tiefstand.

Eine weitere Entwicklung fällt auf: Im Jahr 2025 wurden 81,2 Prozent der untersuchten Übernahmen durch Einzelpersonen durchgeführt. Gemeinsame Übernahmen durch mehrere Personen bildeten die Minderheit.

Die vollständigen Ergebnisse und methodischen Hintergründe stellt der Verband Deutscher Bürgschaftsbanken im Nachfolgemonitor 2026 vor.

Wichtig ist die unterschiedliche Datenbasis: Während das KfW-Mittelstandspanel eine repräsentative Befragung mittelständischer Unternehmen auswertet, basiert der Nachfolgemonitor auf erfassten Unternehmensdaten der Bürgschaftsbanken und von Creditreform. Seine Ergebnisse lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf sämtliche Betriebsübergaben in Deutschland übertragen.

 

Warum Unternehmen schließen, obwohl sie weiterbestehen könnten

 

Eine Unternehmensschließung bedeutet nicht zwangsläufig, dass ein Betrieb wirtschaftlich gescheitert ist. Besonders bei inhabergeführten Unternehmen spielt die persönliche Lebensplanung eine entscheidende Rolle.

Wer jahrzehntelang einen Betrieb geführt hat, möchte sich möglicherweise aus Altersgründen zurückziehen. Findet sich innerhalb der Familie keine interessierte oder geeignete Person, muss eine externe Lösung gefunden werden.

Nach der KfW-Untersuchung nennen 47 Prozent der Unternehmer mit Stilllegungsplänen fehlendes Interesse innerhalb der Familie als einen Grund für die beabsichtigte Geschäftsaufgabe.

Hinzu kommen wirtschaftliche Belastungen. Unternehmen müssen nicht nur ihre laufenden Kosten decken, sondern häufig zugleich in Digitalisierung, Energieeffizienz, Maschinen und neue Produktionsverfahren investieren.

Eine ungeklärte Nachfolge kann dazu führen, dass solche Investitionen verschoben werden. Warum sollte ein Unternehmer eine langfristige Modernisierung finanzieren, wenn unklar ist, wer den Betrieb wenige Jahre später weiterführen wird?

Gerade diese Zurückhaltung kann jedoch die Attraktivität des Unternehmens für potenzielle Käufer beeinträchtigen.

Ein zusätzlicher Faktor ist der administrative Aufwand. Laut KfW nennen 42 Prozent der Unternehmer mit Stilllegungsplänen zu viel Bürokratie als einen Grund. Damit ist dieser Anteil gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozentpunkte gestiegen.

Die Belastung der Unternehmen durch Verwaltungsanforderungen ist auch Gegenstand unseres Berichts über den Bürokratieabbau und die Erfahrungen deutscher Unternehmen im Jahr 2026.

Die Gründe für geplante Stilllegungen überschneiden sich teilweise. Eine Addition der einzelnen Prozentwerte wäre deshalb nicht aussagekräftig. Auch lässt sich aus einer genannten bürokratischen Belastung nicht unmittelbar ableiten, dass diese allein die Schließung auslöst.

 

Hohe Kaufpreisvorstellungen erschweren die Übergabe

 

Ein besonders schwieriger Teil der Unternehmensnachfolge ist die Bewertung des Betriebs. Verkäufer und Käufer betrachten denselben Unternehmenswert häufig aus unterschiedlichen Perspektiven.

Für den bisherigen Inhaber spiegeln sich im Unternehmen oftmals Jahrzehnte persönlicher Arbeit, Investitionen und unternehmerischer Risiken wider. Ein potenzieller Käufer bewertet dagegen vor allem die künftig erzielbaren Erträge, den Kapitalbedarf und die wirtschaftlichen Risiken.

Wie weit die Vorstellungen auseinanderliegen können, verdeutlichen die KfW-Daten. Unternehmen, die innerhalb von fünf Jahren eine Nachfolgeregelung anstreben, nannten durchschnittlich einen gewünschten Verkaufspreis von rund 499.000 Euro.

Bei der vorherigen Erhebung im Jahr 2019 waren es durchschnittlich 372.000 Euro. Das entspricht einem nominalen Anstieg der Kaufpreisvorstellungen um ungefähr 34 Prozent. Preisbereinigt beziffert die KfW den Zuwachs auf rund 9,5 Prozent.

Der Median der genannten Kaufpreise liegt bei 375.000 Euro. Damit befindet sich die Hälfte der Preisvorstellungen oberhalb und die andere Hälfte unterhalb dieses Werts.

Diese Zahlen beschreiben ausdrücklich gewünschte Verkaufspreise und keine tatsächlich abgeschlossenen Transaktionen. Sie sind außerdem keine allgemeingültige Bewertungsgrundlage für einen konkreten Betrieb.

Ein kleiner Dienstleistungsbetrieb kann wirtschaftlich völlig anders bewertet werden als ein produzierendes Unternehmen mit Maschinenpark, Immobilien und hohen laufenden Investitionen.

Entscheidend sind unter anderem Ertragskraft, Verschuldung, Liquidität, Kundenstruktur, Substanzwert und die Frage, wie stark das Unternehmen von der bisherigen Inhaberperson abhängig ist.

Die Untersuchung und ihre Ergebnisse veröffentlicht die KfW in ihrem Nachfolge-Monitoring vom 9. Januar 2026.

 

Der Investitionsstau kann die Finanzierung zusätzlich belasten

 

Die Finanzierung einer Unternehmensübernahme endet nicht mit der Bezahlung des Kaufpreises. Häufig müssen Nachfolger zusätzlich Kapital für Maschinen, IT-Systeme, die Modernisierung von Gebäuden oder die Sicherung der laufenden Liquidität bereitstellen.

Der Nachfolgemonitor 2026 beziffert den Kaufpreisanteil am erfassten Finanzierungsbedarf einer Nachfolge auf rund 77 Prozent. Der übrige Finanzierungsbedarf betrifft andere Bestandteile der Übernahme und Unternehmensentwicklung.

Ein Betrieb kann deshalb auf dem Papier attraktiv erscheinen und dennoch finanzielle Schwierigkeiten verursachen, wenn unmittelbar nach der Übernahme hohe zusätzliche Investitionen notwendig werden.

Besonders kritisch wird es, wenn der Kaufpreis bereits einen großen Teil der verfügbaren Eigenmittel bindet. Kreditfinanzierungen können diesen Engpass abfedern, erhöhen jedoch zugleich die laufenden Zahlungsverpflichtungen.

Der Nachfolgemonitor zeigt dabei eine interessante Entwicklung: Bei 52,9 Prozent der untersuchten Betriebe steigt nach der Übergabe das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Gleichzeitig verzeichnen 54,1 Prozent einen Rückgang des EBIT, bei dem Abschreibungen berücksichtigt werden.

Eine mögliche Erklärung ist, dass notwendige Investitionen die Abschreibungen zunächst erhöhen, obwohl sich das operative Geschäft stabilisiert oder verbessert. Die beiden Kennzahlen beziehen sich allerdings nicht zwangsläufig auf dieselben Unternehmen und belegen für sich genommen keinen eindeutigen Ursache-Wirkungs-Zusammenhang.

Für eine seriöse Unternehmensübernahme reicht es deshalb nicht aus, nur den vergangenen Jahresgewinn und den gewünschten Kaufpreis zu betrachten. Ebenso wichtig sind die künftigen Zahlungsströme, anstehende Investitionen und mögliche Belastungen in den ersten Jahren nach der Übernahme.

 

Frauen sind bei Unternehmensübernahmen unterrepräsentiert

 

Eine weitere Erkenntnis des Nachfolgemonitors betrifft die Zusammensetzung der nachfolgenden Unternehmergeneration.

Im Jahr 2025 lag der Frauenanteil unter den erfassten Unternehmensübernehmenden bei lediglich 18,9 Prozent. Im Jahr 2017 waren es noch 22,9 Prozent.

Damit erreichte der Anteil innerhalb der untersuchten Datenreihe einen historischen Tiefstand. Gleichzeitig befindet sich ein großer Teil der Nachfolgenden in einer Lebensphase, in der häufig berufliche Entwicklung, Familiengründung und unternehmerische Verantwortung zusammentreffen.

Die größte Altersgruppe der erfassten Übernehmenden ist zwischen 30 und 39 Jahre alt.

Aus wirtschaftlicher Sicht könnte eine stärkere Beteiligung von Frauen an Unternehmensübernahmen dazu beitragen, den Kreis potenzieller Nachfolger zu vergrößern. Dafür sind unter anderem Finanzierungszugang, geeignete Unterstützungsangebote und die Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum relevant.

Die Zahlen belegen jedoch nicht, dass jeder Betrieb ohne Nachfolger allein durch eine breitere Ansprache übernommen werden könnte. Standort, Branche, persönliche Qualifikation und wirtschaftliche Tragfähigkeit bleiben wesentliche Voraussetzungen.

 

Welche Folgen die Nachfolgelücke für die deutsche Wirtschaft hat

 

Wenn inhabergeführte Unternehmen keinen Nachfolger finden, kann dies weit über den einzelnen Betrieb hinausreichen.

Besonders in kleineren Städten und ländlichen Regionen übernehmen mittelständische Unternehmen wichtige wirtschaftliche Funktionen. Sie bieten Arbeitsplätze, bilden Fachkräfte aus, übernehmen Dienstleistungen und sind Auftraggeber für andere regionale Betriebe.

Wird beispielsweise ein spezialisierter Handwerks- oder Industriebetrieb geschlossen, kann dessen Leistung kurzfristig schwer zu ersetzen sein. Maschinen lassen sich verkaufen, aber gewachsene Kundenbeziehungen und über Jahrzehnte aufgebautes Fachwissen können verloren gehen.

Gleichzeitig ist nicht jede Geschäftsaufgabe volkswirtschaftlich automatisch ein dauerhafter Verlust. Wettbewerber können Aufträge übernehmen, Beschäftigte können neue Arbeitsplätze finden und wirtschaftliche Ressourcen können anderweitig eingesetzt werden.

Entscheidend ist deshalb, ob ein Betrieb grundsätzlich wirtschaftlich tragfähig ist und durch eine Nachfolgeregelung produktiv fortgeführt werden könnte.

Die Nachfolgelücke ist somit keine reine Frage des demografischen Wandels. Sie berührt ebenso die Produktivität, das Investitionsverhalten, den Wettbewerb und die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen.

 

Was Unternehmen für eine erfolgreiche Übergabe benötigen

 

Eine tragfähige Unternehmensnachfolge beginnt nicht erst mit dem Abschluss eines Kaufvertrags. Zunächst muss geklärt werden, ob der Betrieb künftig innerhalb der Familie, durch Beschäftigte oder durch externe Käufer fortgeführt werden soll.

Unabhängig vom gewählten Modell sind nachvollziehbare Jahresabschlüsse, eine realistische Unternehmensbewertung und transparente Informationen über bestehende Verbindlichkeiten wichtig.

Auch die Abhängigkeit von der bisherigen Geschäftsführung muss berücksichtigt werden. Wenn Kundenkontakte, zentrale Entscheidungen und technisches Wissen ausschließlich beim bisherigen Inhaber liegen, entsteht für potenzielle Nachfolger ein besonderes Risiko.

Deshalb kann es sinnvoll sein, Zuständigkeiten frühzeitig zu verteilen, wichtige Abläufe zu dokumentieren und die zukünftige Geschäftsführung schrittweise auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Bei der Finanzierung sollten Kaufpreis und zukünftiger Kapitalbedarf gemeinsam betrachtet werden. Mögliche Instrumente sind Eigenkapital, Bankkredite, Beteiligungskapital oder Förderprogramme, sofern deren jeweils geltende Voraussetzungen erfüllt werden.

Steuerliche, gesellschaftsrechtliche und erbrechtliche Fragen müssen abhängig von der Unternehmensform individuell geprüft werden. Eine pauschale Lösung für sämtliche Betriebe gibt es nicht.

Für die Volkswirtschaft liegt darin eine wichtige Chance: Wenn tragfähige Unternehmen rechtzeitig übergeben werden, können bestehende Arbeitsplätze, wirtschaftliche Strukturen und künftige Investitionen erhalten bleiben.

 

Ausblick auf 2027 und die kommenden Jahre

 

Deutschland steht vor einem langfristigen Generationenwechsel in seiner mittelständischen Unternehmenslandschaft. Die aktuellen Untersuchungen zeigen, dass die Aufgabe weit über den klassischen Wechsel vom Vater auf die Tochter oder vom bisherigen Eigentümer auf einen externen Käufer hinausgeht.

Neue Unternehmer müssen häufig gleichzeitig eine Übernahme finanzieren, bestehende Abläufe sichern und notwendige Modernisierungen anstoßen. Die bisherigen Inhaber stehen vor der Herausforderung, rechtzeitig realistische Entscheidungen über die Zukunft ihres Betriebs zu treffen.

Ob sich die Zahl der tatsächlichen Geschäftsaufgaben in den kommenden Jahren deutlich erhöht, lässt sich aus den bestehenden Nachfolgeabsichten noch nicht abschließend bestimmen.

Die Richtung ist dennoch erkennbar: Je mehr Unternehmer das Rückzugsalter erreichen, desto wichtiger werden qualifizierte Nachfolger, eine solide Finanzierung und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Für Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit könnte die Frage, wer bestehende Unternehmen weiterführt, damit ähnlich bedeutsam werden wie die Frage, wo neue Unternehmen entstehen.

Häufige Fragen zur Unternehmensnachfolge 2026

Wie viele Unternehmen könnten in Deutschland bis 2029 schließen?

Nach dem KfW-Nachfolge-Monitoring 2025 planen rund 569.000 mittelständische Unternehmen mit einem Rückzug bis Ende 2029 eine Geschäftsaufgabe ohne Fortführung. Das entspricht rechnerisch ungefähr 114.000 geplanten Stilllegungen pro Jahr. Es handelt sich um Absichten aus einer Befragung und nicht um bestätigte künftige Schließungen.

Warum finden viele mittelständische Unternehmen keinen Nachfolger?

Ein wichtiger Grund ist der demografische Wandel. Viele Inhaber erreichen das Rentenalter, während weniger potenzielle Nachfolger zur Verfügung stehen. Zusätzlich erschweren fehlendes Familieninteresse, hohe Kaufpreisvorstellungen, Finanzierungsfragen und bürokratische Anforderungen eine Übergabe.

Was kostet die Übernahme eines mittelständischen Unternehmens?

Die Kosten hängen von Ertragslage, Größe, Branche, Vermögenswerten und Investitionsbedarf ab. Laut KfW lag der durchschnittlich angestrebte Verkaufspreis bei Unternehmen mit Nachfolgeplanungen innerhalb von fünf Jahren bei rund 499.000 Euro. Dieser Durchschnittswert ist keine allgemeingültige Bewertung und beschreibt keine tatsächlich gezahlten Kaufpreise.

Kann ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen wegen fehlender Nachfolge schließen?

Ja. Auch ein grundsätzlich rentabler Betrieb kann eingestellt werden, wenn sich der bisherige Inhaber zurückzieht und keine geeignete oder finanzierbare Übergabelösung gefunden wird. Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung kann dieses Risiko verringern, bietet aber keine Erfolgsgarantie.

 

29.10.2026 - Rina Teitscheid -  edelmetalle-aktuell@muenzkauf.de

 

 

 






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Quelle: https://blog.muenzkauf.de/Unternehmensnachfolge-2026-Mittelstand-unter-Druck-29102026